KOSMOS RUNGE,
der Morgen der Romantik


93 Min. / © 2010 Pitchoun Production
und die Hamburger Kunsthalle

 
Ein Film über Philipp Otto Runge
von Nathalie David


Gesungen und gesprochen von Steffen Wolf, mit Musik von Henry Altmann, gespielt von Vladislav Sendecki (Klavier), Turo Grolimund (Flöte) und Henry Altmann (Kontrabass, Glockenspiel).

Mit
Hubertus Gassner, Jenns Howoldt, Patrick Kragelund, Paul Runge, Ursula Sdunnus, Gudrun Hildebrandt, Pfarrer Christian Ohm, Viola Möckel, Andreas Stolzenburg, Markus Bertsch und Silvia Castro
Konzept & Realisation Nathalie David
Buch Nathalie David, Ulrike Cappenberg
Kamera Nathalie David, Oliver Lammert
Licht Oliver Lammert
Produktionsleitung Ulrike Cappenberg
Ton Madeleine Dewald, Lucie David
Sprachaufnahme Jan-Peter Pflug, eimsbütteler tonstudio
Gesangs- & Musikaufnahme Matthias Schwarz-Tkotz, Milchkette Musik 2.0
Mischung Clemens Endreß
Postproduktion DOCK 43, Hamburg

Im Auftrag der Hamburger Kunsthalle, gefördert durch die Philipp Otto Runge Stiftung, mit Unterstützung von: Wolgast Museum, Pommersches Landesmuseum, Museum für Kunst und Gewerbe, Hamburgmuseum, Studio Andreas Heller | architects & designers und Staatliche Kunstbibliothek Kopenhagen.
 
In leisen, poetischen Tönen lässt dieser Film Philipp Otto Runge, den neben Caspar David Friedrich bedeutendsten Maler der deutschen Romantik, zur Sprache kommen. Nathalie David entführt uns in die Gedankenwelt des Künstlers durch gesprochene und gesungene Auszüge aus seinen Briefen und Gedichten. Wir begegnen dem Künstler im Briefwechsel mit Familienmitgliedern und ihm nahe stehenden Zeitgenossen, in seinen Gedanken über sich selbst, seine Kunst und sein Leben. Die Autorin lässt uns in langen, ruhigen Bildeinstellungen in die Kunst Philipp Otto Runges eintauchen und führt durch Nahaufnahmen Details vor Augen, die dem Blick des Betrachters meist verborgen bleiben. Im Aufsuchen der Orte, die für das Leben und Schaffen des Malers prägend waren, und in Gesprächen mit Kunsthistorikern folgt der Betrachter dem Lebensweg des Malers und spürt dessen Werk in seinen vielfältigen Facetten nach.
Der Besucher wird hinter die Kulissen der Museumswelt geführt, die ihm sonst verborgen bleibt. Auf vielfältige Weise gewährt der Film Einblicke in den Umgang mit den Werken Runges aus restauratorischer und kuratorischer Perspektive.
Nathalie David führt uns mit ihrem Film vor Augen, dass der Geist der Romantik bis in unsere heutige Zeit hinein spürbar geblieben ist.

Nathalie David, geboren in Frankreich, lebt zur Zeit in Hamburg. Sie studierte freie Kunst an der Villa Arson in Nizza und der HfbK Hamburg, mit anschließendem Zusatzstudium an der IHE von Ponthus Hulten in Paris und in Visueller Kommunikation in Hamburg. Sie bekam das Hamburg-Stipendium. 2003/2004 erhielt sie ein einjähriges Fellow-Stipendium an der HFF Potsdam-Babelsberg. Sie sieht den dokumentarischen Blick als Genre und als spezifischen Kunst-Prozess