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1999 25. Juni 10. Oktober FERDINAND HODLER |
Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung
zeigt vom 25. Juni bis 10. Oktober 1999 eine umfassende Ausstellung
des Schweizer Malers Ferdinand Hodler (1853-1918). Seit der
letzten großen Retrospektive im Jahr 1954 hat es im süddeutschen
Raum keine Ausstellung von Hodler gegeben. Außer mehr als
hundert Ölbildern umfaßt sie vierzig Zeichnungen, Aquarelle
und Ölstudien. Mit ihrer Hilfe werden auch die monumentalen
Wandbilder dokumentiert, die Hodler für den Waffensaal im
Schweizerischen Landesmuseum Zürich (1900), die Aula der Universität
Jena (1909), den Sitzungssaal im Rathaus Hannover (1913) und
das Treppenhaus im Kunsthaus Zürich (1916) ausführte. Neben Félix Vallotton ist Ferdinand Hodler der bedeutendste Schweizer Maler der frühen Moderne. Wie keiner verstand er es, die majestätische Schönheit der heimatlichen Gebirgs- und Seenlandschaften in berückende Bilder zu fassen. Hervorragendes leistete er aber auch auf dem Gebiet der Figurenmalerei, die oft von symbolistischem Gedankengut geprägt ist. Bekannt wurde er jedoch als Historienmaler, und weil er vorwiegend Figuren und Episoden aus der Schweizer Geschichte darstellte, gilt er in seiner Heimat noch immer als der Nationalmaler par excellence. Eine Zusatzausstellung mit vierzig zeitgenössischen Photographien, die von der Schweizerischen Stiftung für Photographie zusammengestellt wurde, dokumentiert auf anschauliche Art Leben und Wirken dieses bedeutenden Schweizer Künstlers. Die wissenschaftliche Bearbeitung der Ausstellung und des Kataloges, der im Hirmer-Verlag München erscheint, hat der Züricher Kunsthistoriker Rudolf Koella übernommen. Die Ausstellung wird im Anschluß an München im Von der Heydt-Museum in Wuppertal gezeigt. |
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