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Madame de Pompadour - L'Art et l'Amour |
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Auch schon bevor in den siebziger Jahren des vergangenen Jahrhunderts das unvergleichliche Bildnis
der Madame de Pompadour von François Boucher
von der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank
für die Alte Pinakothek in München erworben
wurde, ist diese Dame auch in Deutschland ein
Begriff, verbindet fast jeder mit ihr Schönheit, Klugheit, Raffinesse, modische Extravaganz und einen
erlesenen Kunstgeschmack. In der Tat gehört die
von Ludwig XV. zu seiner Mätresse, später zur
Marquise und sogar Herzogin erhobene Pompadour
(1721 –1764) zu den herausragenden Frauen der
Weltgeschichte. Zusammen mit Schloss Versailles, der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung und der National Gallery in London ist die erste umfassende Ausstellung über die »Pompadour und die Kunst« erarbeitet worden. Nach Versailles, wo sie vom 13. 2. bis 19. 5. 2002 gezeigt wurde, kann die Schau nur geringfügig verändert vom 14. 6. bis 15. 9. 2002 in der Kunsthalle besichtigt werden, bevor sie vom 16. 10. 2002 bis 12. 1. 2003 in der National Gallery zu sehen sein wird. Die Marquise hat mit ihrem herausragenden Kunstgeschmack und den finanziellen Möglichkeiten eine ganze Epoche zur Zeit Ludwig XV. geprägt, die als 'Style Pompadour' in die Kunstgeschichte eingegangen ist. Als Maler war hauptsächlich François Boucher für sie tätig, der neben dem wohl bedeutendsten Porträt der Marquise aus der Alten Pinakothek, seinen Repliken und anderen Bildnissen auch allegorische und religiöse Bilder schuf. Aber auch Jean-Marc Nattier, Jean-Baptiste Oudry, François-Hubert Drouais, Charles-Antoine Coypel, Carle Vanloo u. a. Maler haben für Madame de Pompadour gearbeitet. Für die zahlreichen Appartements, Palais und Schlösser, wie Versailles, Bellevue, Champs, Crécy, Evreux und Ménars, um nur einige zu nennen, die von der Marquise gekauft, eingerichtet und bewohnt wurden, schufen Bildhauer wie Falconet, Bouchardon oder Pigalle Bildwerke, andere Hofkünstler Tapisserien, Möbel, Bronzen und anderes Kunstgewerbe. Die Porzellanmanufakturen von Sèvres und Vincennes sind von der Pompadour durch umfangreiche Bestellungen entschieden gefördert worden. In dem nach ihrem Tod verkauften riesigen Kunstbesitz befanden sich auch große Bestände an Meißener Porzellan, das sie anfangs den französischen Erzeugnissen vorzog. Daneben war Madame de Pompadour unter Anleitung von Boucher selbst als Künstlerin tätig und hat großartige Grafiken geschaffen. Die Ausstellung möchte anhand von herausragenden Kunstwerken dem Besucher die Erscheinung dieser schönen Frau, ihren raffinierten Geschmack und ihre bedeutende Sammlung vorführen. Am Rande gestreift wird der bedeutende Einfluss der Pompadour auf Theater, Gesang und Politik. In München wird in einem Anhang außerdem der Einfluß des Style oder 'Goût Pompadour' auf deutsche Fürstenhöfe, wie Zweibrücken, Karlsruhe oder Darmstadt, untersucht. Zur Ausstellung erscheint neben der französischen Ausgabe für Versailles ein deutschsprachiger, umfangreicher Katalog, der in Essays und Bildtexten das Phänomen dieser großen Dame und ihre Sammlungen beleuchtet. |
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Madame de Pompadour - L'Art et l'Amour 14. Juni - 15. September 2002 |
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| Ausstellungsort/ Veranstalter: | Kunsthalle
der Hypo-Kulturstiftung
Theatinerstr. 8, D-80333 München |
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| Direktor: | Dr. Johann Georg Prinz von Hohenzollern | ||||||||||
| Kuratoren: |
Dr. Johann Georg Prinz von Hohenzollern Dr. Helge Siefert |
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| Ausstellungsdauer: | 14. Juni - 15. September 2002 | ||||||||||
| Auskünfte/Rückfragen: | Tel.: +49-89-378 281 -62/-64,
Fax: +49-89-378 489-39 www.hypo-kunsthalle.de, kontakt@hypo-kunsthalle.de |
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| Presseanfragen: | presse@hypo-kunsthalle.de | ||||||||||
| Öffnungszeiten: | Täglich 10
- 20 Uhr |
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| Eintrittspreise: | Regulär: € 7,-
Gruppen ab 10 Personen und Rentner: € 6,- Schüler/Studenten/Arbeitslose: € 4,- Schüler klassenweise (Ausnahme Fach-/ Berufsschüler): € 0,50 |
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| Zusätzliche Ermäßigungen: | Couponkarten (die
Coupons sind frei übertragbar):
Kleine Karte: 40 Coupons à € o,50 zu € 15,- = 25% Rabatt Große Karte: 80 Coupons à € o,50 zu € 25,- = 37,5% Rabatt Blauer Montag: An jedem Montag, der nicht auf einen Feiertag fällt, reduzieren sich alle Eintrittspreise um die Hälfte. Ferienangebot: Schülerinnen und Schüler bis 18 Jahre haben gegen Vorlage eines gültigen Schülerausweises vom 1. August bis zum 15. September freien Eintritt in die Ausstellung "Madame de Pompadour - L'Art et l'Amour". |
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| Führungen: |
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| Katalog: | Zur Ausstellung erscheint neben der französischen Ausgabe ein deutschsprachiger, umfangreicher Katalog im Hirmer Verlag, München, herausgegeben von Pierre Arizolli-Clémentel, Direktor von Schloss Versailles, Johann Georg Prinz von Hohenzollern, Direktor der Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung, Neil Mac Gregor, Direktor der National Gallery, mit Beiträgen von internationalen Spezialisten der Kunst des 18. Jahrhunderts in Frankreich. Gebundene Ausgabe: € 55,- Nur an den Kassen der Kunsthalle erhältlich ist eine broschierte Ausgabe zum Preis von 29,- €. |
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