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Der Kunstmarkt verzeichnet seit einigen Jahren
eine weltweite Rückkehr zur gegenständlichen
Malerei. Unglaubliche Preise werden für Bilder
junger Künstler bezahlt, sofern sie das Etikett
»Leipziger Schule« tragen. Doch figurative
Malerei ist alles andere als eine neue Mode.
Die Moderne verlief von Anfang an in parallelen
Strängen, sowohl in der großen Linie der Abstraktion
wie in der der Figuration. Obwohl im
20. Jahrhundert unzählige Male für tot erklärt,
ist zu Beginn des 21. Jahrhunderts deutlicher
denn je, dass die Malerei als Medium auch für
junge Künstler immer eine wichtige Ausdrucksform
bleibt. Die Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung zeigt daher im Sommer 2006 eine große Gruppenausstellung mit etwa 120 Bildern von über 80 internationalen Künstlern. Das Auffächern der ganzen Bandbreite figurativer Malerei ermöglicht ein erstes Resümee auf den Malerei-Boom seit der Jahrtausendwende. Konzentriert auf das Bild des Menschen verdeutlicht diese Zusammenstellung in sechs Kapiteln, an welche kunsthistorischen und thematischen Traditionslinien dabei angeknüpft wird. Dabei werden sowohl Stars der Kunstszene, als auch noch völlig unbekannte Künstler vertreten sein.Wichtig ist nicht das Alter des Künstlers, sondern die Datierung des Werkes, das nach 2000 entstanden sein muss, um in die Ausstellung aufgenommen zu werden. Die Kuratoren der Ausstellung, Prof. Dr. Florian Matzner und Dr. Christiane Lange, verdeutlichen durch die Zusammenstellung, an welche kunsthistorischen Traditionslinien bzw. geistigen Väter die jungen Maler anknüpfen. »Zurück zur Figur« ermöglicht dadurch dem breiten Publikum eine Entdeckungsreise und bietet dem Kenner der Szene eine kritische Bilanz des gegenwärtigen »Malerei-Booms«. Mehr... Öffnungszeiten, Preise, Anfahrt, Führungen, Café, Shop... Begleitprogramm Faltblatt |