 Cartier, Kaiserliches Osterei, 1906, Gold, Fluorid, Diamanten, Email, H = 11,6 cm. The Metropolitan Museum of Art, Bequest of Laird Shields Goldsborough, 1951. (51.91.1) Photograph © 1981 The Metropolitan Museum of Art
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- Die Vorträge finden im großen Vortragssaal des Literaturhauses München, Salvatorplatz 1 statt.
- Die Vorträge beginnen jeweils um 18 Uhr und dauern ca. 1 Stunde.
- Beim Erwerb einer Eintrittskarte zur Ausstellung in der Kunsthalle kann man kostenlos eine Karte für einen der Vorträge erhalten.
- Die Sitzplätze sind nicht nummeriert; nach 17.45 Uhr besteht auch mit Karte kein Anspruch auf Einlass. Stehplätze sind aus feuerpolizeilichen Gründen nicht gestattet.
- Ab 17.30 Uhr besteht die Gelegenheit die Ausstellungskataloge von Dr. Johann Georg Prinz von Hohenzollern bzw. Dr. Géza von Habsburg signieren zu lassen.
Dr. Johann Georg Prinz von Hohenzollern, Direktor der Kunsthalle
"Die letzten Jahre am Zarenhof"
- Dienstag, 16. März 2004 (1. Teil) Wiederholung des Vortrags vom 15. 1.
- Donnerstag, 18. März 2004 (2. Teil) Wiederholung des Vortrags vom 29. 1.
Die fast mystische Welt des altrussischen Zarentums faszinierte mit ihrem scheinbar
unermesslichen Reichtum das ganze Europa. Die letzten Jahre vor dem Untergang der
Aristokratie sind untrennbar verknüpft mit der Familiengeschichte der Romanows. Das
Leben des privat eher bescheiden auftretenden Zaren Nikolaus II, seiner Frau Alexandra
und ihrer Kinder spiegelt die vergangene Pracht einer märchenhaften Welt mit großen
Festen in St. Petersburg genauso wie auf Landgütern an der Ostsee oder auf der Krim, die durch die Revolution ihr jähes Ende fand.
Bitte beachten Sie die Hinweise zum Besuch der Vorträge!
Montag, 19. 1. 2004
Dr. Géza von Habsburg, Kurator der Ausstellung
"Fabergé / Cartier: Machtkampf am Zarenhof"
Carl Fabergé erreichte auf der Pariser Weltausstellung 1900 internationalen Ruf, er erhielt
dort eine Goldmedaille und den Orden der Ehrenlegion. Die französischen Konkurrenten,
allen voran Cartier, beneideten ihn um seine überreiche russische Kundschaft. Mit Hilfe der
deutsch gebürtigen Großfürstin Maria Pawlowna erlangte Cartier den begehrten Titel eines
russischen Hoflieferanten, worauf Fabergé 15 Jahre gewartet hatte. Die russischen
Juweliere konterten mit Beschlagnahmung von Cartiers Juwelen und Uhren sowie
Drohungen, ihn aus Russland verweisen zu lassen. Ein dramatisches Kapitel der
Juweliergeschichte.
Bitte beachten Sie die Hinweise zum Besuch der Vorträge!
Donnerstag, 22. 1. 2004
Dr. Géza von Habsburg, Kurator der Ausstellung
"Cartier im Banne Fabergés"
Zwischen 1904 und 1917 kaufte Cartier in Russland bei Fabergés Lieferanten und beim
russischen Meister selbst an die 400 Objekte in Schmuckstein, Silber, Gold und Email und
verkaufte sie in Paris als eigene Herstellung - identifiziert ist davon bisher nur eines.
Während derselben Zeitspanne ließ Cartier in Paris über 2000 Tierfiguren, Blumen und
emaillierte Objets d' Art herstellen. Viele dieser Gegenstände sind jenen von Fabergé zum
Täuschen ähnlich und laufen im Kunsthandel als "Fabergé". Fabergé seinerseits hat in
seinen letzten Jahren vieles bei Cartier abgeguckt. Ein erster Versuch die Kunst der zwei
Meister von einander zu unterscheiden.
Bitte beachten Sie die Hinweise zum Besuch der Vorträge!
Montag, 16. 2. 2004
Dr. Géza von Habsburg, Kurator der Ausstellung
"FAUXBERGÉ - Die Kunst der Fabergé Fälscher"
Noch zu Lebzeiten des russischen Meisters fingen die Nachahmungen an. Sogar Fabergés eigene Kinder wurden zu Fälschern nach dem Ableben ihres Vaters. Seit den 60er Jahren, aber besonders in der Neuzeit, wo Millionenpreise erzielt werden, ist das Fälschertum zu industriellen Ausmaßen angewachsen.
Dieser Vortrag mit zahlreichen Lichtbildern und einigen Originalen erlaubt Ihnen endlich die Unterschiede zwischen echt und falsch zu erkennen.
Bringen Sie Ihre "Fa"- und "Faux"- bergés zur Begutachtung mit!
Bitte beachten Sie die Hinweise zum Besuch der Vorträge!
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